Musiktherapie, Klang, Schwingung, Rhythmus

In der aktiven Musiktherapie spielt der Klient gemeinsam mit dem Musiktherapeuten Instrumente, es entsteht eine gemeinsame Improvisation oder ein gemeinsamer Gesang, was anschließend in einem Gespräch reflektiert wird.

 

In  der passiven oder rezeptiven Musiktherapie hört man Musik mit symbolischen, bestimmte Emotionen triggerndem Ausdruck.

 

Dazu kommt die Klangtherapie, die z.B. mit Klangschalen, Gongs oder dem Monochord arbeitet.

Auch meine Klangliege ist ein Monochord mit vielen gleich gestimmten Saiten und gehört zu den Instrumenten, auf denen ausschließlich Klänge erzeugt werden und keine Melodien gespielt werden können.

 

Diese Klänge nennt man archaische oder monochrome Klänge.

Sie sind in der Lage,  unser Alltagsbewußtsein zu umgehen und uns in andere Bewußtseinsschichten einzuladen.

Sie können die Tür zur feinstofflichen Welt, zur Seele öffnen.

Seele bedeutet hier den inneren Raum, in dem wir unsere Erfahrungen, unsere Wahrnehmungen und unser Erleben spiegeln, auch unsere Gedanken.

 

 "Musik macht das Herz weich, ganz still - und ohne Gewalt macht Musik die Türen zur Seele auf." Sophie Scholl

 

Rhythmus ist eine geordnete, regelmäßige Schwingung.

Der ganze Kosmos von der Umlaufbahn der Sterne bis zu den Schwingungen der Atome ist rhythmisch schwingend geordnet.

Rhythmus ist in unserem Organismus immer schon vorhanden, im Herzschlag und im Atmen, in der Peristaltik und der Ausschüttung der Hormone.

 

Schwingung bedeutet Leben, Starre bedeutet Tod.

Krankheit ist ein Verlust der Schwingungsfähigkeit, ob auf körperlicher oder seelischer Ebene. Ein krankes Herz erzeugt ein gleichmäßiges Muster im EKG, ein gesundes schwingt variabel, mit kleinen Abweichungen.

"Jede Krankheit ist ein musikalisches Problem!" das wußte schon Novalis.

 

So kann bei neurologischen Erkrankungen Rhythmus die Bewegungen harmonisieren und die Klangliegenmassage die Feinmotorik verbessern.

Musik hilft auch bei Schmerzen.

Das lässt sich physiologisch erklären: Es gibt eine direkte Verbindung der Hörkanäle zum Limbischen System, dem Empfindungs- und Kontrollorgan.

Diese Kanäle spielen sowohl beim Musikhören als auch beim Schmerzempfinden eine wesentliche Rolle.

Auch die Tinnitus-Musiktherapie arbeitet mit diesen Zusammenhängen.

 

Singen kann Glückshormone aktivieren und das Angstsystem dämpfen. Und zwar ohne Chemie!

 

Eins ist aber allen Formen gemeinsam: 

Aufmerksamkeit und Hinhören auf die äußeren und die inneren Klänge sind das, was neue Wege eröffnet.

 

Musiktherapie biete ich immer dann an, wenn es dir damit leichter fällt, Gefühle oder  Unaussprechliches auszudrücken.

Oder wenn du das Neue hören willst.

Oder wenn du dich selbst mit dem Heilsamen Singen und Sintala-Qigong stärken willst.

Und die Klangmassage auf der Klangliege kann eine berührende erweiternde Erfahrung sein.

  • Ich biete Musiktherapie zur Unterstützung auch an bei:
  • chronischen Schmerzen wie
  • Fibromyalgie
  • Rheuma, Arthrose, schmerzende Gelenke
  • Lungenerkrankungen und Asthma
  • Burnout und Erschöpfung, depressiven Verstimmungen
  • neurologischen Erkrankungen wie MS
  • Tinnitus und ambulant für
  • Schreikinder
  • Menschen im Koma und als Sterbebegleitung

Hier findest du mich

Eva Capelle Musiktherapie & psychothrapeutische Beratung
Friedrich-Bergius-Strasse 7
41516 Grevenbroich

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