Eine neue Studie zeigt, dass durch aktives Zuhören, Singen und Entspannung die Denkzellen, die im Hörkortex den Höreindruck verarbeiten, in kurzer Zeit nachwachsen können.

Christoph Krick, der die Studie geleitet hat, formuliert es so: "Es wurde sozusagen die Festplatte des Gehirns umgebaut, und zwar dauerhaft."

DieTIM (Tinnituszentrierte Musiktherapie) besteht aus verschiedenen Elementen:

 

  • der Hörberatung: wie ist mein Hör-Alltag? was tut mir gut zu hören? was sollte ich meiden? was trainieren?
  • dem Hörtraining: mit Geräuschen, Klängen, Sprache und Musik wird das aufmerksame, aktive Hören trainiert. Das führt zu einer  Erhöhung  des Hirn-Stoffwechsels und zu einer Veränderung im Hörkortex. Es geht um Maskierung und Defokussierung.
  • der musiktherapeutischen Tiefenentspannung: mit dem ganzen Körper Musik hören
  • der sensorisch-integrativen Musiktherapie: die Klangliegen-Massage oder eine Massage mit dem kleineren Körpermonochord
  • und dem CD-Training, das am Ende als Übungsprogramm mit nach Hause gegeben wird.

 

Die Tinnituszentrierte Musiktherapie nach Dr. Annette Cramer wird von der Tinnitus Liga empfohlen, die auch einen Flyer dazu anbietet. Im Trias-Verlag gibt es ein Buch darüber:

Dr. Annette Cramer

Tinnitus - Wirksame Selbsthilfe mit Musiktherapie

mit Übungsprogramm auf 2 CDs

ISBN 978-3-8304-6496-9

Ausführliche Informationen dazu findest du auf der webseite www.musiktherapeutikum.de

                          

Kontakt

Ruf einfach an 02182 8710685 oder nutze mein Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Eva Capelle Musiktherapie